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Soul-Musik:Die ultimativen Alben, die jeder Soul-Fan haben muss
Wer kann der Soul-Musik schon widerstehen? Die Mischung aus gefühlvollem Gesang und groovigen Rhythmen gewinnt das Herz eines jeden Musikliebhabers.
Die Wurzeln der Soul-Musik liegen in den 40er Jahren. Big Bands (Duke Ellington, Count Basie) und Harmonie-Gesangsgruppen (The Platters, The Coasters). Diese brachten Elemente diverser Musikrichtungen (Blues, Gospel) in die Populärmusik und sorgten damit für viel Wirbel. Aus diesem Crossover unterschiedlicher Stile entstand der Rhythm ’n’ Blues, der sich später in den 50ern und 60ern in die einzelnen Musikstile Rock´n´Roll und Soul entwickelte. Am Anfang der langen Tradition stehen Musiker wie Ray Charles, Otis Redding, Sam Cooke und der große James Brown. Die afroamerikanische Bevölkerung der USA war nur in den Anfängen die Zielgruppe der Künstler. Bereits recht schnell eroberte die Soulmusik die Herzen der Jugendlichen und gehörte zu den Wegbereitern des Disco-Booms der 70er Jahre. Insbesondere die Funk-Elemente, die durch Musiker wie James Brown geprägt wurden, waren fester Bestandteil des Disco-Booms. Die Entwicklung der Soulmusik zum populären Phänomen geht Hand in Hand mit dem Erfolg des Motown-Labels, das Singles von Musikern wie Stevie Wonder, The Temptations oder The Jackson 5 veröffentlichte. Die Wurzeln zahlreicher Pop-Perlen der 80er und 90er Jahre (Whitney Houston, Michael Jackson) sind in den Studios des von Berry Gordy, Jr. gegründeten Motown-Labels aus Detroit entstanden.
Von Anfang an war die Soul-Musik sehr stark von der Unterdrückung der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA geprägt. Daher sind viele Soulalben der 60er und 70er stark politisch ausgelegt. Der Marsch auf Washington, D. C. am 28. August 1963, an dem über 250.000 Menschen teilnahmen, war für diesen langen Kampf für Gleichberechtigung sehr wichtig. Sänger wie Marvin Gaye thematisierten die Unterdrückung und andere Mißstände in ihren Songs in den 60er und 70er Jahren, während James Brown in seinem “Say It Loud – I’m Black And I’m Proud” den Stolz der afroamerikanischen Bevölkerung unterstrich. Dadurch prägte die Musik ebenfalls das Selbstbewußtsein der Afroamerikaner.
Das amerikanische Phänomen Soul steckte in den 70er Jahren ebenfalls die Musiker in Europa an und Künstler wie Billy Ocean, Dusty Springfield oder Hot Chocolate sammelten nach und nach eine immer größere Fangemeinde. In den 90ern schlug mit Künstlerinnen wie Lauryn Hill die Neo-Soul Welle ein und eroberte die Charts. Dabei treten bis heute die Hip Hop Hintergründe der Musiker weiter in den Vordergrund und Raps werden gekonnt mit Jazz-Elementen, Beats und klassischem Soul-Gesang gemischt. Hier folgen einige besondere Perlen, die in keiner gut sortierten Soul-Plattensammlung fehlen sollten.
1. Otis Redding – In Person At The Whiskey A Go Go
Die Aufnahme dieses Auftritts aus dem Jahre 1966 gehört zu den größten Schätzen der frühen Soulgeschichte und präsentiert die Kraft und Präsenz des Sängers in Höchstform. Otis Redding singt sich bei dieser Aufnahme aus einem kleinen Club in Los Angeles mit viel Gefühl durch die zehn Songs. Der Auftritt war historisch ebenfalls sehr wichtig, da Otis Redding als einer der ersten schwarzen Künstler im Westen Amerikas Fuß fassen und in dem Kultclub in Los Angels auftreten konnte. Der Auftritt wurde sogar in einem Artikel der Los Angeles Times mit viel Lob bedacht und war ein wichtiger Schritt zur Akzeptanz der afroamerikanischen Musik im Westen der USA. Jedes der Stücke auf diesem Album ist überragend. Die Begleitung ist präsent, gibt der einzigartigen Performance des Sänger jedoch genügend Raum. Zu den Highlights des Albums gehören seine Versionen der Hits “Respect” (Aretha Franklin), “Satisfaction” (Rolling Stones) und die bewegende Livefassung seiner ersten Single “These Arms Of Mine”.
2. James Brown – The Godfather
Was wäre eine gut sortierte Soul-Sammlung ohne James Brown, den Godfather of Soul und Mr.Dynamite. Der Kultmusiker fing seine Karriere bereits in den späten 50er Jahren an und prägte mit seinem eigenen Stil die Soulmusik. Die offizielle Best Of Sammlung des Godfathers of Soul beinhaltet alle wichtigen Hits der Soul-Ikone. Das allseits bekannte “Get Up I Feel Like Being A Sex Machine” ist hier ebenso vertreten wie “It’s A Man’s Man’s Man’s World” und einige weniger bekannte Titel, die allesamt die Klasse und Einzigartigkeit James Browns darstellen.
3. Curtis Mayfield – Curtis
Mit Curtis veröffentlichte Curtis Mayfield 1970 sein gefeiertes Debüt. Auf diesem Longplayer kommt Curtis Mayfields Stärke als Produzent zum Einsatz. Die Produktion war zu der Zeit bahnbrechend und beeindruckt auch heute noch. Insbesondere die Vielschichtigkeit ist einzigartig. Die RnB und Soul-getriebenen Songs werden immer wieder mit klassischen Instrumenten bereichert. Politische Aussagen werden in Songs wie “The Other Side Of Town” ebenso verpackt wie private Glücks- und Unglücksfälle des Künstlers.
So verstaubt die Vinyl-Platten inzwischen auch sein mögen. Songs wie “Move on Up” strotzen auch 40 Jahre noch vor Frische und reissen den Hörer mit. In den darauf folgenden Jahre veröffentlichte Mayfield noch mehrere Alben, von denen insbesondere “Superfly” zum Erfolg wurde. Zudem produzierte er unzählige Alben anderer Musiker.
4. Marvin Gaye – What´s Going On
Marvin Gaye gehört zu den Urvätern des Soul. Mit dem Klassiker “Let´s Get It On” lieferte Marvin Gaye den perfekten Sex-Soudtrack, der bis heute in unzähligen Schlafzimmern nachhallt. Der im Jahre 1971 veröffentlichte Vorgänger ist das erste Soul-Konzeptalbum der Musikgeschichte. Der Motown-Klassiker gehört zu der Creme de la Creme des Genre. Auf diesem Album kommentiert Marvin Gaye den Status Quo seines Landes und der Welt. Beeinflusst wurde er hierbei durch den Vietnamkrieg und die Rassendiskreminierung in den USA in den 60er und 70er Jahren. Der Titelsong selbst ist ein Antikriegssong, der bei seinem Label Motown zunächst auf Kritik prallte, am Ende jedoch veröffentlicht wurde. Insbesondere die Diskriminierung der Schwarzen inspirierte Gaye zu mehreren Songs, von denen insbesondere “Inner City Blues” heraussticht. Auch der Umweltverschmutzung widmet er sich in einem seiner Songs (“Mercy, Mercy Me”). “What´s Going On” ist ein Juwel, das in jede gut sortierte Plattensammlung gehört.
5. Baby Huey – The Living Legend
Hier haben wir ihn, den heiligen Gral der Soulmusik Leider das einzige musikalische Lebenszeichen von Baby Huey. Der große füllige Mann, der weder alt noch berühmt wurde und dessen Herz scheinbar direkt an seinem Gesangsorgan anlag. Sein exzessives “Change Is Going To Come” ist mit Abstand die beste Interpretation des Klassikers und stellt damit selbst Otis Redding in den Schatten. Stück für Stück singt sich Baby Huey mal sanft und mal laut und inbrünstig durch diese Sammlung und hinterlässt den Hörer staunend und aufgelöst. Mit 27 Jahren starb Baby Huey an seinem ungesunden Lebenswandel (Drogenkonsum, Fettleibigkeit) und das von Curtis Mayfield produzierte Album erschien posthum. Seine Musik brachte ihm zu seinen Lebzeiten kaum Erfolg und wurde erst spät durch Wiederveröffentlichungen entdeckt.
6. Stevie Wonder – Songs In The Key Of Life
“I Just Called To Say I Love You”…Wer kennt es nicht? Doch lange bevor Stevie Wonder mit dem allseits bekannten Megahit die Radiosender und Pop-Liebhaber der Welt eroberte, nahm er unzählige bemerkenswerte Alben auf, die zu den Klassikern des Soul gehören. Aufgrund einiger Komplikationen bei seiner Geburt ist der Künstler seit seiner Kinderzeit blind. Die dunkle Sonnenbrille wurde insbesondere nach dem Erscheinen des “I Just Called To Say I Love You” Videos zu seinem großen Markenzeichen. Nach seiner Entdeckung durch Motown etablierte er sich in den frühen 70ern mit den Alben “Up-Tight” und “Where I´m Calling From” in der Musiklandschaft und feierte seine ersten großen Erfolge. Neben dieser beiden gefeierten Alben gehört “Songs In The Key Of Life” zu den besten Alben der frühen Phase seiner Karriere. “Songs in the Key of Life” ist ein Mammutwerk, das sich über zwei Alben erstreckt. Der lockere, jedoch stets Gefühlvolle, Sound des erblindeten Musikers . Die Songs prägten die Musikgeschichte und inspirierten viele andere Musiker. So basiert Coolios berühmter Pophit “Gangsta’s Paradise” auf Stevie Wonders “Pastime Paradise”. Songs In The Key Of Life ist ein Stück Geschichte des Soul und sorgt auch über 30 Jahre nach dem Release für Gänsehaut.
7. Various – Hitgiganten Soul
Die Reihe der Hitgiganten Compilations brachte uns desöfteren trashige Pop-Resteverwertung. Umso erstaunlicher ist die Qualität der Soul-Ausgabe der Samplerreihe. Hier bietet und die Compilation tatsächlich einen guten Überblick über die Soulgeschichte. Geheimtipps oder weniger bekannte Interpreten sucht man hier vergeblich. Die Reihe hält was sie verspricht und konzentriert sich auf die Hitgiganten der Soulgeschichte. Vertreten sind hier unter anderem Hits wie “Stop! In The Name Of Love” der Supremes, Percy Sledges “Sittin’ On The Dock Of The Bay” und Michael Jacksons “Billie Jean”. Eben ein bunt gemischter und überaus unterhaltsamer Streifzug durch die Geschichte der Soulmusik.
8. Sade – Love Deluxe
Nach dem großen Erfolg ihres Debütalbums “Diamond Life”, das mit Platin ausgezeichnet wurde und sich längere Zeit in den oberen Regionen der brtischen Charts hielt, konnte Sade die hohen Erwartungen erfüllen. Mit der Single “No Ordinary Love”, die auf diesem Album zu finden ist, feierte sie sogar ihren größten Hit. Sades Musik ist zeitlos und wirkt wie aus einem Guß. Sanfte Beats und Hintergrundklänge vermischen sich mit der Stimme der gebürtigen Nigerianerin Sade Adu und bilden eine perfekte Symbiose. Nicht umsonst gehören Sades ruhige Stücke zu den beliebtesten Soundtracks aller Liebespare. Zu weiteren Anspieltipps dieses Longplayers gehören “Mermaid,” “Pearls,” und “Feel No Pain”.
9. Aretha Franklin – Respect – The Very Best Of
Beim Durchstöbern der 43 Stücke, die auf zwei CDs verteilt sind, wird klar mit welch großer Künstlerin wir es hier zu tun haben. Klassiker wie “Respect” oder “Think” klingen auch nach all den Jahren überzeugend und die vielen weniger bekannten Coverversionen wie “Bridge Over Troubled Water” (Simon & Garfunkel) oder “Satisfaction” (Rolling Stones) überraschend sehr. Auch ihre bekannten Interpretationen der Beatles Songs sind hier vertreten. Von diesen ist insbesondere “Let It Be” sehr bewegend. Jedem dieser Songs drückt Aretha Franklin ihren eigenen Stempel auf. Die Songs wurden für diese Best Of Sammlung etwas aufpoliert, die Aufnahmen verlieren allerdings nicht den Charme der alten Tage. Am Ende der 43 Nummern ist einmal mehr klar, warum Aretha Franklin zu den großen Legenden der Musikgeschichte gehört.
10. Joss Stone – The Soul Sessions
Mann stelle sich das vor. Joss Stone war während der hier präsentierten Soul Sessions gerade einmal 16 Jahre alt. Der Sound der Platte wirkt an keiner Stelle überladen und die Künstlerin setzt eher auf subtile Akzente. Die junge Künstlerin wurde bereits im zarten Alter von 14 Jahren in der BBC Sendung “Star For A Night” entdeckt und legte mit “The Soul Sessions” ihren ersten Longplayer vor, der ihre Interpretationen von zehn mehr oder weniger bekannten Songs beinhaltet. Mit dabei sind Perlen wie Aretha Franklins “All The King’s Horses” oder “Fell In Love With A Boy”, denen die Nachwuchskünstlerin stets ihren eigenen Stempel aufdrückt. Für Joss Stone bedeutete “The Soul Sessions” den Start einer erfolgreichen Karriere und für Soul-Fans bis heute eine der stärksten Alben des vergangenen Jahrzehnts. Chapeau.
11. Erykah Badu – Baduizm
Erykah Badu gehört zur Spitze der Black Music Welt. Im Gegensatz zu den Nachfolgealben, die stärker in den Hip Hop Bereich gleiten, präsentiert uns Erykah Badou hier hauptsächlich Soul-Stücke. Die Songs versprühen den Charme alter Motown-Veröffentlichungen, die mit einige Rap-Elementen geschmückt und sogar mit einigen Jazz-Tupfern bestrichen wurden. Während sich viele der Stücke auf “Baduizm” recht mellow geben, deuten Tracks wie “Apple Tree” auf die Hip Hop Hintergründe der Musikerin und erinnern tatsächlich an Lauryn Hill. Insgesamt ist “Baduizm” ein abwechslungsreiches Album, dem man auch nach mehreren Durchläufen noch viel Frische entlocken kann.
12. Jamie Lidell – Multiply
Anno 2005 brachte Jamie Lidell mit seinem zweiten Album “Multiply” endlich frischen Wind in die Soul-Musik. Der Facettenreichtum und die Produktion des Albums erinnern an die glorreichen Werke von Curtis Mayfield, werden jedoch zwischendurch immer wieder mit Elektrospielereien und Beats gepaart. Dieser Mix unterschiedlicher Stile passt perfekt zum Warp Label, auf dem er vertreten ist. Im Mittelpunkt steht stets Lidells Stimme, die ebenfalls leichte Erinnerungen an Curtis Mayfield weckt. Bemerkenswert ist hierbei der Einsatz, mit dem Lidell sich auf diesem Album in das Herz des Hörers singt und schreit. Das steckt an, berührt und gefällt.
13. Adele – 21
Adele, die mit ihrem bürgerlichen Namen Adele Laurie Blue Adkins heißt, benennt ihre Alben schlicht nach ihrem aktuellen Alter. Das erste Album der Sängerin aus London wurde “19″ genannt und brachte ihr ihre ersten großen Erfolge, zu denen unter anderem zwei Grammys zählen. Mit dem heiß erwarteten Nachfolger gelang ihr 2010 ein weiterer großer Wurf. Die Musik ist ähnlich schlicht und subtil wie die Titel ihrer Alben. Meist setzt sie dabei auf klassische Bandbegleitung und fährt damit auf der richtigen Spur. Der Opener “Rolling In The Deep” gehört zu den größten Hits des Jahres 2010 und verfolgt viele Menschen noch immer als lieblicher Ohrwurm. Auf beiden Alben liefert sie charmanten Barhocker-Soul mit viel Herz ab und beweist, dass sie kein One Hit Wonder ist. Die Musikfans freuen sich auf Adeles “23″ oder “24″ und hören bis dahin immer und immer wieder die ersten beiden Alben der Britin.
14. Various – The Complete Motown No.1′s
Die Soulmusik ist ohne das legendäre Motown-Label kaum denkbar. Motown war die musikalische Heimat und Herkunft unzähliger Soul-Größen wie Stevie Wonder, Diana Ross, Marvin Gaye oder The Commodores. Selbst der junge Michael Jackson wagte hier mit The Jackson 5 seine ersten musikalischen Gehversuche. Die umfangreiche Compilation “The Complete Motown No.1′s” präsentiert alle denkbaren Nummer 1 Hits aus dem Motown-Umfeld. Die Sammlung umfasst insgesamt 202 Stücke, die auf 9 CDs verteilt sind. Allseits bekanntes wie “ABC” von den Jackson 5 mischt sich unter unzählige weniger bekannte Popperlen wie “Baby That’s Backatcha” von Smokey Robinson oder das fantastische “Boogie Down” von Eddie Kendricks. Lücken oder Lückenfüller sucht man hier vergebens. Einige Künstler, die besonders Erfolgreich waren, sind auf den einzelnen Samplern mehrfach vertreten. Spitzenreiter ist dabei Stevie Wonder mit knapp 30 Songs, doch auch Bands wie die Temptations oder Solisten wie Marvin Gaye sind hier sehr oft vertreten. Die Compilation gleicht insgesamt einer Best Of der meisten Motown-Musiker. Damit ist “The Complete Motown No.1′s” nicht nur eine schicke Box für das CD-Regal, sondern ebenfalls der perfekte Einstieg in die Geschichte der Soulmusik und ein Segen für alle Fans der Soulklassiker.
15. Joss Stone – LP1
Der Titel mag zunächst irritierend wirken, da “LP1″ natürlich nicht das erste Album der Sängerin ist. Der Titel des aktuellen Joss Stone Albums weist in dem Fall eher auf ihren Neubeginn mit einem eigenen Label und ihrem ersten Release für dieses Label. Nach viel Stress mit EMI, bei dem das Label sich weigerte den Vorgänger “Colour Me Free” zu veröffentlichen, trennte sich die Sängerin von ihrem alten Label und wagte einen Neubeginn. Die Hauptelemente, die ihre soulgeprägten Popsongs ausgezeichnet haben, hat sie bei ihrem neuen Kapitel jedoch nicht über Bord geworfen. Neu ist hier allerdings ein sanfter Country-Anschlag. Das Album wurde nämlich innerhalb von 6 Tagen in einem Studio in Nashville aufgenommen. Die Stücke bilden wieder die perfekte Symbiose aus Pop und Soul und werden um Akustikgitarren bereichert.
16. Jill Scott – The Light Of The Sun
Jills Scotts großer Erfolg begann bereits ein Jahr vor der Veröffentlichung ihres ersten Albums. In den Neunzigern schrieb sie gemeinsam den Megahit “You Got Me”, den später Erykah Badu mit den Roots sang. Jill Scotts erstes Album “Who is Jill Scott?” war zunächst eher ein Geheimtipp, im Laufe der Jahre mauserte sich die Musikerin aus Philadelphia mit ihrer “Words And Sounds” Trilogie zu einer der größten Soulsängerinnen der Gegenwart. Insbesondere in ihrer Heimat feierte sie große Erfolge. Mit dem Album “The Light Of The Sun”, ihrem ersten Album für das Warner Label, geht sie im Jahre 2011 ihren Weg und entwickelt ihren Sound weiter. Mit “So In Love”, das sie gemeinsam mit Anthony Hamilton präsentiert. gibt es wundervollen Neo-Soul. Der Uptempo-Track “Shame” treibt mit seinem lässigen Funk an und mit “Making You Want” gelingt ihr die perfekte Soul-Ballade. Die Mischung aus Rap und Soul erinnert immer wieder an die Großtaten einer Erykah Badu oder Mary J. Blige. Und eben in dieser Liga spielt Jill Scott inzwischen.




